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Chronologie



testament de Fulrad




sarreguemines en 1750


 

Chronologie

777

Erste Erwähnung von Saargemünd.
Per Testament vermacht Fulrad, enger Berater von Pippin dem Jüngeren und Karl dem Gro?en, seine Erbgüter an die Abtei Saint Denis.

X-XII. Jahrhundert

Bau einer Burg, von der aus der Flussverkehr auf der Saar kontrolliert und eine Beförderungssteuer eingezogen wird. Entstehen eines Marktfleckens, der von einer Schutzmauer umgeben ist. Das Herzogtum Saargemünd unterstreicht seine militärische und administrative Ausrichtung.

1297

Saargemünd, eine Stadt des Herzogtums von Lothringen. Ergebnis eines langen Integrationsprozesses in den herzoglichen Besitz.

Ende des XIII. Jahrhunderts

Eröffnung des Gothard. Entstehen der „Straße von Brabant“, die Italien mit Flandern verbindet und Saargemünd durchläuft. Die geschäftliche Ausrichtung der Stadt gewinnt an Bedeutung.

Anfang des XIV. Jahrhundert

Bewilligung einer „Charte de Franchise“, die eine relative Autonomie der Gemeinde ermöglicht. Präsenz von Lombarden und Juden.

1523

Einrichtung von 3 Märkten. Wirtschaftlicher Aufschwung.

1525

Bauern-Aufstände. Die einheimische Bevölkerung ist für die neuen Doktrinen Luthers und Munzers empfänglich.

1632-1662

Der Dreißigjährige Krieg. Trümmer und Verzweiflung.

1679-1697

Erste französische Annektierung. Der Versuch, die Einwohnerzahl zu steigern, wird durch die Kriege unter König Ludwig dem 14. zunichte gemacht.

1698

Durch die Restaurierung des herzoglichen Wohnsitzes von Lothringen wird Saargemünd Zentrum der Bailliage d’Allemagne und somit zu einem der 4 großen Verwaltungs- und Gerichtsbezirke (anstelle von Vaudrevange-Wallerfangen).

1700-1735

Rückkehr zum Wohlstand. Die Bevölkerungszunahme führt zur Entstehung einer Vorstadt, die zwischen der eigentlichen Stadt und dem neuen Kapuzinerkloster (Rue Sainte-Croix) liegt. Zum ersten Mal entwickelt sich die Stadt außerhalb ihrer mittelalterliche Ringmauer.

1735-1766

Integration von Lothringen in den französischen Raum.

1780

Bau einer Kaserne für die Kavallerie (an der Stelle des heutigen Justizpalastes)

1790

Saargemünd, Kreisstadt einer der 9 Bezirke des Departements Mosel. Entstehung der Steingutindustrie, erste Ansätze im Bereich der Industrie.

1800

Saargemünd, Kreisstadt des 4. Arrondissements des Departements Mosel. Sitz einer Unterpräfektur. Entstehung einer städtischen Schule und Beginn des höheren Schulwesens.

1830-1860

Entwicklung weiterer Industriezweige: Herstellung von Tabakdosen und Stofftieren, Streichholzfabriken, Herstellung von Dampfmaschinen und Safes. Zum ersten Mal entstehen Industriegelände auch auf dem rechten Saarufer.

1863-1866

Erschließung des Sektors durch de Bau eines Kanals für Steinkohle und den Anschluss an das Eisenbahnnetz. Saargemünd, zweitgrößte Stadt des Departements Mosel.

1871-1918

Annektierung durch das deutsche Kaiserreich.
Goldenes Zeitalter der Garnisonsstadt mit zwei neuen Kasernen am rechten Ufer. Bau der Kaserne des Regiments Chevaux-Légers (1875-1888), später der Kaserne der Infanterie (1899-1904). Im Anschluss werden die Städtebaupläne aufgestellt (1877-1905), die die Grundlage einer großen räumlichen Ausdehnung und einer Neugestaltung des Stadtzentrums um den neuen Justizpalast, den Bahnhof und das Krankenhaus darstellen.

1880

Eine Stadt außerhalb der Stadt: Geisteskrankenasyl von Steinbach.

1918

Rückkehr nach Frankreich.

1924

Planung eines Industriegebiets am Stadtrand. Einrichtung der Berufsvorschule, Entstehen des technischen Berufsschulwesens.

1930-1939

Periode der Rezession. Die Entwicklung Saargemünds, das sich in der roten Zone (vor der sogenannten Maginot-Linie) befindet, wird durch die zunehmende Gefahr gefährdet.

1. September 1939

Evakuierung der einheimischen Bevölkerung und Transport in das Departement Charente. Drôle de Guerre (von Dorgelès in Frauenberg geprägter Ausdruck, der das passive Ausharren der französischen Streitkräfte im Anschluss an die Kriegserklärung Frankreichs an Deutschland bezeichnet).

1940-1944

Annektierung an das Deutsche Reich. Wiederholte Bombardierungen der Stadt. Die Stadt ist stark beschädigt.

6. bis 12. Dezember 1944

Befreiung durch die amerikanischen Truppen.

1945-1955

Periode des Wiederaufbaus. Erstellung eines Städtebauplans, wodurch ein großer Teil des historischen Stadtzentrums neu gestaltet wird (1947). Entstehung des Sozialwohnungsbauamtes (1954).

10. Mai 1961

Eröffnung des Industriegebiets, in dem insbesondere die Reifenfabrik Continental den Betrieb aufnimmt.

1. Januar 1964

Zusammenschluss der angrenzenden ländlichen Gemeinden Neunkirch und Welferding.

1. Januar 1971

Integration von Folpersviller.

1972

Entstehung des Stadtbezirks Saargemünd.

8. Dezember 1976

Grenzüberschreitendes Klärwerk, ein Pionierprojekt.

1977-1978

Gründung des ISFATES (Deutsch-Französisches Hochschulinstitut), ein erster Schritt zum Universitätswesen.

1980

Eröffnung der Batteriefabrik Delco-Remy, Filiale von General Motors

1984-1989

Gründung von Europôle, dem neuen Industriegebiet von Saargemünd-Hambach.

1995-1997

Bau der Fabrik zur Herstellung des Smarts.

1. Januar 2002

Der Agglomerationsverband Sarreguemines-Confluences entsteht




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